Anna Gandow

Anna Gandow

Anna Gandow lebt mit ihrer Patchworkfamilie am Bodensee. Ihre Jungs aus erster Ehe stecken mitten in der Pubertaet und lassen nix aus - so wie es ihr manchmal scheint. Ihre kleine Tochter hat noch ein paar Jahre Zeit, bevor es los geht. Vermutlich wird es mit einem Mädchen ganz anders – das hört Anna zumindest im Moment, wenn sie sich mit ihren Freundinnen unterhält. Für pubertaet.de betreut sie die Rubrik "Trost & Mut" und füllt diese mit allerlei Briefen, Kolumnen und Links. "Es geht vorbei"  ist ihr Mantra, "Du bist nicht allein" ihre Botschaft. Und Unfug hatten ihre Kinder schon immer im (oder auf) dem Kopf …

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Marie / Teil 1: Als ich meine depressive Tochter in die Kinder- und Jugendpsychiatrie brachte

Ich bin wirklich ein lebensfroher Mensch. Und ich hätte mir dies alles niemals träumen lassen. Nicht meine Tochter, nicht bei uns. Das hätte ich niemandem geglaubt. Marie, meine Tochter, die in Wirklichkeit anders heisst, war immer ein fröhliches Mädchen. Sie gehörte immer zu den beliebten Kindern in der Klasse, hatte viele Freunde, kam gut mit, machte Sport und war überhaupt, ja, „pflegeleicht“.

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Das muss man wollen - oder der Tag, an dem mein Sohn schwitzte.

Es ist heiß. So etwa 32 Grad. Je nach Aufenthaltsort ist das sogar ziemlich heiß. Und wären wir gerade in einem Klassenzimmer oder in der Fußgängerzone, im Büro oder auf dem Fussballplatz dann würden wir alle ziemlich vor uns hin schwitzen und sicher ab und zu fluchen. Wir jedoch haben Glück, wir sind im Urlaub. Wir sind am Strand, das Meer ist keine 10 Meter entfernt, wir haben genug Trinkwasser, einen Sonnenschirm und Picknick in der Tasche.

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Der Tag an dem ich rückwärts aus dem Zimmer meines Sohnes wieder rausfiel. Und - by the way - wo ist er überhaupt?

So was gibts doch gar nicht. Und das bei meinem Sohn, der bislang immer größten Wert auf ein aufgeräumtes Zimmer gelegt hat. Eben habe ich alle Fenster im Haus zumachen wollen, weil ein Gewitter im Anflug ist, und bin seit Tagen zum ersten Mal in das Zimmer meines Sohnes gekommen. Und dann das: dreckiges Geschirr, ein überquellender Mülleimer, halbleere Flaschen, Essensreste, eine Salzstangenpackung. Daneben Wäsche auf dem ganzen Fussboden verteilt. Dreckig? Sauber? Keine Ahnung.

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